Ein endloser Kampf gegen den Verfall
Lokales Online
Die Fassade wahren, Problemzonen früh erkennen und dann handeln: ein wenig hinterspritzen, aber keinesfalls zu stark bleachen. Darum geht es im Kloster Maulbronn. Stippvisite auf einer Dauerbaustelle, die nie fertig wird und Millionen verschlingt.
Wasser, Salze und Taubenkot: Bei einer Führung durch das Kloster Maulbronn erklären Experten der Bauverwaltung, mit welchen Gegnern sie es zu tun haben. Fotos: Disselhoff
Maulbronn. Bei Schönheitsoperationen ist Fingerspitzengefühl gefragt. Am besten ist es, wenn der Eingriff hinterher gar nicht groß auffällt. Alles soll natürlich wirken. Schnell kann etwas schief gehen. Das macht Holger Probst bei einem Rundgang durchs Kloster deutlich, das nach seiner Gründung 1147 immerhin schon 873 Jahre auf dem Buckel hat. Der Abteilungsleiter des Amts Vermögen und Bau Baden-Württemberg ist mit einem Team von Fachleuten für den Erhalt der ehemaligen Zisterzienserabtei zuständig.
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