Ein doppeltes Jubiläum
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Diakoniestation Stromberg und Postscheuer feiern gemeinsam
Maulbronn. Vor 25 Jahren ging die Maulbronner Begegnungsstätte „Postscheuer“ in Betrieb – als Aufenthaltsbereich der zeitgleich fertiggestellten zwölf betreuten Seniorenwohnungen der Stadt, als städtischer Veranstaltungs-, Bildungs- und Versammlungsort, nicht zuletzt als vom Verein „Leben im Alter“ (vormals Altenpflegeförderverein) ehrenamtlich getragenes Bürgercafé. Initiatorinnen des freiwilligen Engagements waren Inge Ankele und Elisabeth Bräuninger. Auch die Diakoniestation Stromberg, die schon 1978 ihren Dienst in der ambulanten Versorgung alter und kranker Menschen in Illingen, Knittlingen, Maulbronn und Sternenfels aufnahm, in diesem Jahr also auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblickt, hat seit 1993 ihre Zentrale an der Frankfurter Straße 4 in Maulbronn.
Susanne Braun ist stolz auf ihre Mitarbeiter und den Einsatz, den sie zeigen. Foto: Nagel
Am vergangenen Sonntag wurde das Doppeljubiläum gefeiert. Eingeladen hatten die Stadt Maulbronn als Eigentümerin der Begegnungsstätte und der Evangelische Kirchenbezirk Mühlacker als Träger der Diakoniestation. Im Rahmen der Veranstaltung blickte die Geschäftsführerin der Diakoniestation, Susanne Braun, auf die Erfolgsgeschichte der Einrichtung zurück. Mit Blick auf ihr inzwischen zehnjähriges Wirken an der Spitze der Diakoniestation merkte sie an: „Als ich 2008 mein Amt angetreten habe, sind viele Mitarbeiter aus der Pflegeleitung in Rente gegangen. Das war eine große Herausforderung.“ Die soziale Einrichtung erfüllt nicht nur eine wichtige Mission, sondern genießt auch bei den eigenen Angestellten einen guten Ruf. „Wir stehen alle hinter der Diakoniestation und möchten bis in den Ruhestand hier arbeiten“, sagten Pflegekräfte bei der Feier. Um die Arbeit der Diakoniestation zu unterstützen, überreichte die Vereinsvorsitzende von „Leben im Alter“, Gerlinde Geiger, einen Beamer an die Diakoniestation. Das Geschenk soll den Mitarbeitern bei Fort- und Weiterbildungen helfen. Bei der Jubiläums-Party spielte Musik eine große Rolle – nicht nur zum Auftakt beim Festgottesdienst. In der Postscheuer wurde gesungen, mit von der Partie war dabei auch der Maulbronner Bürgermeister Andreas Felchle, der in seiner Ansprache die große Bedeutung beider Einrichtungen hervorhob.
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