Ein „Zigeunerwäldle“, viele Fragen
Enzkreis
Wo heute zwischen Ölbronn und Dürrn ein Kinderspielplatz steht, sollen vor 1939 regelmäßig Menschen campiert haben. Ob die wohl so entstandene Bezeichnung und ähnliche Namen, die das Wort „Zigeuner“ beinhalten, heute geändert werden sollten, ist umstritten.
Der Spielplatz, der nach dem an ihn angrenzenden Wald benannt ist, gelangt nun zu Aufmerksamkeit angesichts der ursprünglich in den USA ausgelösten Antirassismus-Diskussion.Fotomoment
Enzkreis. Tradition oder unterschwelliger Rassismus? Schon seit Jahren fordern Vertreter von Sinti und Roma, Bezeichnungen wie „Zigeunersoße“ und „Zigeunerschnitzel“ zu ändern. Der Begriff „Zigeuner“ sei, so der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma in einer Stellungnahme auf seiner Internetseite, eine von Klischees überlagerte Fremdbezeichnung der Mehrheitsgesellschaft. Sie werde als diskriminierend empfunden.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen