Ein Tipp: die vorgetäuschte Anwesenheit

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Kriminalpolizei informiert über Schutz gegen Einbrecher – Täter sind oft organisierte Gruppen aus den ehemaligen Ostblockstaaten

Immer zur Zeitumstellung, wenn die Dunkelheit früher hereinbricht, informiert die Polizei mit einem bundesweiten Aktionstag über den Schutz vor Einbrechern. Die kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Pforzheim beteiligte sich mit einem Tag der offenen Tür.

Besorgte Bürger, die sich vor Einbrüchen schützen wollen, holen sich an einem landesweiten Informationstag sachkundigen Rat bei der Polizei.Foto: Wacker

Besorgte Bürger, die sich vor Einbrüchen schützen wollen, holen sich an einem landesweiten Informationstag sachkundigen Rat bei der Polizei.Foto: Wacker

Pforzheim. Vorbei die Zeiten, da die Einbrecher Farbfernsehgeräte aus dem Haus trugen oder den Perserteppich einrollten. Geld, Schmuck und Uhren, Laptop, Handy und Digitalkamera: Die modernen Täter, die oftmals über den Balkon oder die Terrasse kommen, haben es auf handliches Diebesgut abgesehen. Mit ungefähr 400 Fällen in Pforzheim und dem Enzkreis ist die Zahl der Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr um mehr als das Doppelte angestiegen, während andere Verbrechen abgenommen haben. Die neu eingerichtete und inzwischen fest etablierte „Ermittlungsgruppe Einbruch“ konnte zumindest die Aufklärungsrate deutlich steigern; von 306 übernommenen Fällen wurden 60 aufgeklärt, teilweise auch durch die Auswertung von DNA-Analysen. Das liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt, ist allerdings im Vergleich zur Aufklärungsquote anderer Verbrechen immer noch zu wenig.

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