Ein Prinz in Pforzheim

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Sebastian Krumbiegel singt, spielt, liest und erzählt im Pforzheimer Kulturhaus Osterfeld

In einer Tarnjacke mit Pilzkopffrisur betritt er die Bühne, wünscht „einen schönen Abend, liebe Leute“, der dann rund drei Stunden dauert und in jeder Beziehung schön ist, setzt sich an den auf der linken Seite stehenden Flügel und improvisiert. Ein Prinz im Kulturhaus. Sein Name: Sebastian Krumbiegel.

Pforzheim. Er ist der sogenannte Leadsänger der Band „Die Prinzen“. Er ist aber mehr, und das stellt er an diesem Abend im Kulturhaus Osterfeld unter Beweis. Geboren 1966 in Leipzig, Mitglied des Thomanerchors, Abiturient der Thomasschule, ist Sebastian Krumbiegel sozusagen von Geburt an von Musik umgeben. Die Mutter Direktorin des Bach-Museums und Musikwissenschaftlerin, die Großmutter Philine Fischer Sopranistin, Opern- und Oratoriensängerin, deren Name untrennbar mit der Händel-Renaissance im Allgemeinen in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und den Händel-Festspielen in des Komponisten Geburtsstadt Halle (Saale), unter Horst-Tanu Margraf und Heinz Rückert, im Besonderen verbunden ist. Da kam für Sebastian Krumbiegel eigentlich nur eine Musikerkarriere infrage.

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