Ein Leben nach Noten
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Begründer der Klosterkonzerte kam heute vor 100 Jahren zur Welt
Maulbronn (pm). Maulbronn ist eine Musik-Stadt, und einen wesentlichen Teil dazu beigetragen hat Martin Süße, der heute, am 1. Dezember, 100 Jahre alt geworden wäre. Süße kam im Herbst 1945 nach Maulbronn und war dort 34 Jahre lang als Bezirkskantor und Musiklehrer im evangelischen Seminar tätig. Als solcher hat er viele junge Menschen nachhaltig mit Musik vertraut gemacht.
Martin Süße bei seinem Abschiedskonzert am 4. Februar 1979.
Seinem musikalischen Wirken verdankt Maulbronn die Klosterkonzerte, die er 1968 ins Leben gerufen hat. Die Erlöse aus den Klosterkonzerten kamen von Anfang an dem Kinderzentrum Maulbronn zugute. Martin Süße gründete 1948 die Maulbronner Kantorei und reiste mit ihr schon damals nach Österreich, Frankreich, Schweden oder in die Schweiz. Seine besondere Liebe galt den Werken Bachs, seien es nun Orgelwerke, die er auf LP einspielte, oder die Passionen und die h-moll-Messe, die er mit der Kantorei Maulbronn schon in den 1970er Jahren aufgeführt hat, darunter sogar 1974 die Johannes-Passion auf Gran Canaria. Bei seiner Verabschiedung 1979 wurde der Kirchenmusikdirektor zum Ehrenbürger von Maulbronn ernannt, und es wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.
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