Ein Dorfidyll voller Tücken
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Oper „Die verkaufte Braut“ feiert Premiere am Theater Pforzheim
Pforzheim (pm). Wenzel, der Sohn des reichen Bauern Micha, ist ein Außenseiter im Dorf, denn er stottert. Marie, deren Eltern Schulden bei Micha haben, soll mit Wenzel verheiratet werden. Doch sie liebt den armen Hans und tut alles dafür, dass Wenzel der Hochzeit nicht zustimmt. Der Ehevermittler Kezal bringt jedoch Hans dazu, auf Marie gegen Bezahlung zu verzichten – und so verkauft Hans seine Geliebte zu aller Entsetzen. Hans besteht aber auf einer Klausel im Ehevertrag, die besagt, dass Marie nur mit einem Sohn des Bauern Micha verheiratet werden darf. Am Samstag, 16. November, um 19.30 Uhr feiert die Oper „Die verkaufte Braut“ von Bedrich Smetana ihre Premiere im Großen Haus des Theaters Pforzheim.
Regisseur Gregor Horres sagt über seine Inszenierung: „Im Zentrum steht die junge Marie, die vor vielen Jahren von ihrem Vater an einen reichen Bauern für Geld verkauft wurde. Inzwischen ist Zeit vergangen. Marie hat sich in Hans verliebt. Um die Heirat zwischen Marie und dem Sohn des reichen Bauern zu realisieren, bedient man sich nun eines Heiratsvermittlers, der alle Hebel in Bewegung setzt, um Hans auszuschalten. Was keiner weiß: Hans ist der erste Sohn des reichen Bauern. Er wurde aus dem Haus geworfen und will sich nun an seinen Eltern rächen. Die Eltern planen, ihren zweiten Sohn mit Marie zu verheiraten. Hans’ Ziel ist es, diesen Plan der Eltern zu verhindern. Das Schicksal dieser drei jungen Menschen steht im Zentrum meiner Arbeit.“
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