Ein Blick ins Leben der dicken Brummer
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Initiative „Mühlacker summt“ lädt zu einer Hummelexkursion ein – Wildbienen sorgen für guten Ertrag der Obstbäume
Knapp 30 Besucher einer Exkursion im Rahmen der Initiative „Mühlacker summt“ konnte Wilhelm Glass auf seiner „Hummelanlage“ auf seiner Obstwiese nahe dem Verbindungsweg Enzberg-Ötisheim begrüßen.
Wilhelm Glass erklärt an einem seiner selbst gebauten Kästen die „Technik“ der manuellen Besiedlung, wenn Hummeln nicht freiwillig das Angebot der komfortablen Unterkunft annehmen. Foto: fi
Mühlacker. Von seinen Obstbäumen erhofft sich Glass jährlich eine gute Ernte. Seit 1996 helfen ihm seine Hummelvölker dabei. „Sie bestäuben die Bäume, wenn sie blühen. Es ist eine Win-Win-Situation. Ich habe meinen Obstertrag, die Hummeln finden reichlich Nahrung und genießen hier in den Kästen Schutz“, berichtete Glass. Bienenhaltung sei nichts Neues, eher schon die der Hummeln. Der Imker erhält Honig für seine Mühe. Und was liefern Hummeln? „Nichts Vergleichbares“, sagte Glass, „aber sie bestäuben nicht nur meine Bäume. Ohne Bestäubung kein Leben in der Natur.“ Mit fünf Kästen habe er angefangen, berichtete der Hummelfreund.
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