Dunkle Wolken am Finanzhimmel
Lokales Online
Ölbronn-Dürrn muss erstmals seit Jahren wieder einen Kredit aufnehmen – Bürgermeister warnt vor Schwarzmalerei
Ölbronn-Dürrn. Die Wolken am Konjunkturhimmel werfen ihre Schatten auch im Gemeindehaushalt. Bereits vor einigen Wochen musste Holme mitteilen, dass im laufenden Jahr die erhofften 2,6 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer nicht erreicht werden. Und auch für 2020 sieht Kämmerer Tank wenig Licht am Horizont. Er kalkuliert mit 2,3 Millionen Euro aus der Gewerbesteuer, was in etwa den Einnahmen aus dem Jahr 2019 entspricht. „Das ist schwere Kost“, sagte Bürgermeister Holme, warnte aber gleichzeitig vor übertriebener Panikmache. Ihn beschleiche nicht selten das Gefühl, dass es eine spezielle deutsche Mentalität sei, die Welt immer am Rande des Abgrunds zu sehen und eine Rezession geradezu herbeizureden. Natürlich gebe es Branchen, die schwer zu kämpfen hätten, etwa die Automobilindustrie und deren Zulieferer. Andere Firmen hätten aber volle Auftragsbücher, außerdem herrsche in der Region de facto Vollbeschäftigung, wehrte sich Holme gegen Schwarzmalerei und machte darauf aufmerksam, dass die Wirtschaft von einem hohen Niveau komme und sich jetzt wieder aufs Normalmaß einpendele. In Zahlen ausgedrückt bedeute das für seine Gemeinde, dass die Einnahmen aus der Gewerbesteuer von 3,2 Millionen Euro im Jahr 2018 auf 2,3 Millionen Euro im Jahr 2020 sinken werden.
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