Dürre Zeiten für Pilze

Nachbarkreise

Ein Bild aus früheren Jahren: der Scharlachrote Prachtbecherling.Archiv

Ein Bild aus früheren Jahren: der Scharlachrote Prachtbecherling.Archiv

Enzkreis/Zaberfeld (cb). Ein heißer, äußerst trockener Sommer, zuletzt einige wenige Tage mit Schauern und Regen: Wie wirkt sich dies auf die aktuelle Pilzsaison aus? Ilse Schopper aus Zaberfeld ist Naturparkführerin und Pilzsachverständige. Sie kennt auch im Enzkreis die Orte, an denen die geheimnisvollen Wesen gedeihen – wenn ihnen die Witterung keinen Strich durch die Rechnung macht. Trotz Corona würde sie Führungen anbieten – in eingeschränkter Form, teilt Ilse Schopper mit. Allerdings mangele es derzeit an den Objekten der Begierde. „Bei der bisherigen Trockenheit und Hitze konnten absolut keine Pilze wachsen“, schildert sie den Status quo bis zu diesem Wochenende, schickt aber gleich eine Ausnahme von der Regel hinterher: Vor rund einem Monat habe ein Ehepaar in Cleebronn unter einem Haselstrauch sieben knollige schwarze Gebilde gefunden, die sich als Schwarze Sommertrüffel (Tuber aestivum) herausgestellt hätten. „Diese Pilze sind sehr schmackhaft, ziemlich teuer und äußerst selten, weil schwer zu finden“, erläutert die Expertin. Das Ehepaar habe eigentlich eine Pflanze eingraben wollen und dabei durch Zufall die Pilze entdeckt.

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