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Bretten (pm). Das Melanchthonhaus Bretten bewahrt wertvolle Sammlungen mit Schätzen zum Thema „Reformation“ auf. Eine davon ist die inhaltlich wie umfänglich beeindruckende Druckgrafiken-Sammlung. Deren Geschichte beginnt 1903 und geht zurück auf die Sammelleidenschaft des Begründers des Hauses, Professor Nikolaus Müller. Er hat eine Sammlung von Druckgrafiken des 15. bis 19. Jahrhunderts angelegt, die ständig erweitert wurde.

Zahlreiche Porträts bekannter Reformatoren, Humanisten und protestantischer Fürsten bilden den Hauptteil der Sammlung. Der Schwerpunkt liegt auf Bildnissen von Philipp Melanchthon und Martin Luther. Es sind jedoch auch Porträts der Gegner der Reformation vorhanden. Ansichten von reformationsgeschichtlich bedeutenden Städten, Flugblättern und Schmähbildern sowie Gedenkblättern zu Reformationsjubiläen sind ebenso vertreten. Große Namen finden sich unter den Künstlern, die die Druckgrafiken angefertigt haben. Holzschnitte von Cranach haben ebenso ihren Platz in der Sammlung wie Kupferstiche von Dürer und Aldegrever.

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