Drogen aus Eigenanbau

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Vater-Sohn-Gespann aus Knittlingen geht der Polizei ins Netz

Knittlingen (pol). Nach Hinweisen auf den illegalen Drogenverkauf aus einem Wohnhaus in Knittlingen ist bereits Anfang August ein Wohnanwesen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Pforzheim und nach richterlicher Anordnung durch Kriminalbeamte der Kriminalaußenstelle Mühlacker durchsucht worden. Wie Staatsanwaltschaft und die Polizeidirektion Pforzheim gestern bekanntgaben, sei bei der Durchsuchung der 23-jährige Sohn der Familie angetroffen worden. Auf dem Speicher des Anwesens seien drei Cannabis-Aufzuchtanlagen entdeckt worden. Insgesamt hätten die Ermittler 22 Töpfe mit Cannabispflanzen und 840 Gramm getrocknetes Marihuana sichergestellt. Ermittlungen der Mühlacker Kriminalpolizei hätten ergeben, dass der 23-Jährige arbeitsteilig mit seinem 48-jährigen Vater die Cannabis-Aufzuchtanlage betrieben habe. Aus dem Wohnhaus heraus habe das Vater-Sohn-Gespann gemeinsam gewinnbringend Marihuana, Amphetamin und Ecstasy-Tabletten verkauft. Täglich seien zwischen vier und fünf Kunden gekommen, denen die Drogen verkauft wurden. Insgesamt solle es sich um 20 bis 30 Kunden gehandelt haben, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Abnehmer hätten ausgesagt, dass der Betäubungsmittelhandel der Familie seit Beginn des Jahres 2011 betrieben worden sei.

Die Familie habe finanziell von den Einnahmen nicht unerheblich profitiert. Im Zuge der Durchsuchung seien auch rund 1600 Euro gefunden worden, bei denen es sich zweifelsfrei um Einnahmen aus Betäubungsmittelverkäufen handele.

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