Dorf- und Kelterfest soll neue Vereine locken
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Standgebühren könnten unter Voraussetzungen entfallen
Illingen (fg). Die Illinger Vereine wünschen sich, dass denjenigen unter ihnen, die nach einer Pause wieder am Dorf- und Kelterfest teilnehmen, die Standgebühr einmalig erlassen wird. Obwohl die Verwaltung Bedenken gegen diese Regelung anmeldet, hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats grundsätzlich dem Antrag der Vereine entsprochen. Jetzt muss noch geprüft werden, ob die Regelung sich ausschließlich auf Vereine beziehen und Gewerbetreibende ausklammern kann.
Für die Verwaltung hatte Hauptamtsleiter Sven Holz zu bedenken gegeben, dass die Gemeinde das Dorf- und Kelterfest jetzt schon mit einem Betrag zwischen 10000 und 16000 Euro unterstützt. Darin nicht enthalten sei der Personalaufwand der Gemeinde für Vorarbeiten und Organisation. Hier fielen pro Jahr knapp 200 Arbeitsstunden an, was zusätzlichen 4500 Euro entspreche. Wenn Vereinen unter bestimmten Voraussetzungen die Standgebühren – sie betragen zwischen 100 und 320 Euro – erlassen würden, würde sich der finanzielle Beitrag der Gemeinde noch weiter erhöhen. Die Standgebühren, so Holz weiter, seien auch keine „Einnahmen“ der Gemeinde, sondern kämen dem Dorf- und Kelterfest zugute.
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