Diskriminierung wirft Schatten bis in die heutige Zeit

Enzkreis

Fünf Jahre Selbsthilfegruppe Trans im Enzkreis: Rednerinnen fordern Normalität im Umgang mit transidenten Menschen.

Stefanie Seemann (v.li.), Stefanie Hammer, Dr. Livia Prüll und Dr. Hilde Neidhardt bei der Jubiläumsveranstaltung. Foto: Stahlfeld

Stefanie Seemann (v.li.), Stefanie Hammer, Dr. Livia Prüll und Dr. Hilde Neidhardt bei der Jubiläumsveranstaltung. Foto: Stahlfeld

Mühlacker. Die Erste Landesbeamtin des Enzkreises gab offen zu, etwas aufgeregt zu sein. Für Dr. Hilde Neidhardt war es am Freitagabend alles anderes als gewöhnlich, vor den Gästen der Selbsthilfegruppe Trans im Enzkreis zu sprechen. Gerade diese Normalität aber forderte sie zum fünfjährigen Bestehen der Gruppe von der Gesellschaft ein. Sie sei gern gekommen, betonte Neidhardt vor den rund 40 Gästen im Restaurant „Scharfes Eck“ in Mühlacker. Ihr Besuch hier müsse eigentlich so normal sein wie der Besuch eines Feuerwehrfestes. Dem sei aber nicht so. Die beim Landratsamt Enzkreis angegliederte Selbsthilfegruppe helfe beim Umgang mit dem Thema Transidentität. Ansprechpartner sei die Kontakt- und Informationsstelle KISS.

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