Die menschliche Seite der Globalisierung
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Ausstellung im Foyer der Sparkasse in Mühlacker will den Besucher zum Nachdenken animieren
Die Globalisierung ist in aller Munde, doch was genau verbirgt sich hinter dem Begriff? Und inwieweit fordert er den Einzelnen heraus? „Menschen in der einen Welt“ heißt eine Ausstellung in den Räumen der Sparkasse in Mühlacker, die auf die vielfältigen internationalen Verflechtungen aufmerksam macht.
Globalisierung hat viele Aspekte (v. li.): Patrick Ertel, Thomas Knodel, Kwon Ho Rhee und Heinz Daferner bei der Ausstellungseröffnung. Foto: Stahlfeld
Mühlacker. „Viele reduzieren die Globalisierung auf rein wirtschaftliche Aspekte“, stellte Heinz Daferner bei der Ausstellungseröffnung fest, die der Geschäftsführer des evangelischen Bildungswerks, Diakon Thomas Knodel, musikalisch begleitete. Daferner, ehrenamtlicher Vorsitzender des evangelischen Bildungswerks Mühlacker, hat die Wanderausstellung der „Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg“, die bis zum 9. April zu den üblichen Öffnungszeiten im Sparkasen-Foyer an der Fußgängerzone zu sehen ist, nach Mühlacker geholt, um die Menschen zu sensibilisieren: „Wir müssen auch die menschliche Seite betrachten.“ Nicht umsonst lautet der Untertitel: „Die Globalisierung und ich“. Jeder Einzelne müsse sich fragen, wo er als Verbraucher stehe, so Daferner. „Wir freuen uns, wenn es Erdbeeren aus Peru und Spargel aus Chile gibt – doch wie geht es den Bauern in Südamerika dabei?“ Mitzudenken und Mitverantwortung zu übernehmen, ist für Daferner das Gebot der Stunde.
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