Die letzte Bastion der Männlichkeit
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Kabarett im Weingut Jaggy: Eckhard Grauers „Leibssle“ über Leben und Alltag eines Schwaben
Ötisheim-Schönenberg. Der Reutlinger Kabarettist Eckhard Grauer hat im ausverkauften Weingut Jaggy bei Schönenberg sein Alter Ego Leibssle auf die Besucher losgelassen. Die kurzweiligen Geschichten aus dem Alltag des bodenständigen schwäbischen Bruddlers, der sich seine Bildung maßgeblich aus „Lassiter“-Groschenromanen erarbeitete, sprachen vielen der 50 Gäste aus der Seele. Als Bruddler würde sich Leibssle ja selbst nicht unbedingt bezeichnen, er verfüge einfach nur über eine sehr gute Menschenkenntnis. Sein eigenes Weltbild lasse er sich auch von keinem nehmen. Vielmehr sei es ja sein Weltbild, das er bei seinen Mitmenschen immer wieder vermisse.
Die Hosentaschen seien das letzte Refugium des Mannes, bruddelt Eckhard Grauers Alter Ego Leibssle. Foto: Rieger
Kulisse und Bühne braucht Leibssle nicht. Altherrenanzug und Cordhut genügen ihm. Am Tresen im Schwanen, seiner Stammkneipe, bedarf es ja auch keiner großen Bühne. Somit ist Leibssle im Weingut bestens aufgehoben. Na ja fast, als bekennender Biertrinker fange er mit Wein ja nicht sehr viel an, gesteht er. Abgesehen davon, dass Bier zwei elementare Vorteile biete: Es lösche den Durst gleichermaßen, wie es ihn erhalte. „Wein muss man genießen“, Bier könne man auch so trinken, rechtfertigt er sich.
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