Die Würfel sind noch nicht gefallen

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Reduzierte Erweiterung des Steinbruchs: Die Endfassung der Verträge liegt noch nicht vor

Mühlacker-Enzberg. Schon monatelang währt das Ringen um eine Ausweitung des Steinbruchs an der Brettener Straße in Enzberg. Nachdem die Natursteinwerke Nordschwarzwald (NSN) zunähst beabsichtigt hatten, das Abbauareal um 15 Hektar zu erweitern, wogegen die Bürgerinitiative „Steinbrucherweiterung Enzberg? Nein Danke!“ massiven Widerstand leistete, haben die NSN ihre Ansprüche kräftig reduziert und wollen sich, wie berichtet, mit einer Ausdehnung nach Osten von lediglich fünf Hektar begnügen. Allerdings sind die Würfel noch nicht gefallen: Endgültig beschlossen ist noch nichts.

Natursteinwerke-Chef Hans Ulmer im Steinbruch an der Brettener Straße. Archivfoto: Sadler

Natursteinwerke-Chef Hans Ulmer im Steinbruch an der Brettener Straße. Archivfoto: Sadler

Kurz vor Weihnachten vergangenen Jahres seien Vertragsentwürfe ausgearbeitet und mit der Stadtverwaltung und dem Regionalverband besprochen worden, teilte NSN-Geschäftsführer Hans Ulmer gestern auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Darin verpflichteten sich die Natursteinwerke, über die fünf Hektar hinaus keine weitere Erweiterung nach Osten mehr anzustreben. Die Gesellschafter der Natursteinwerke hätten dieser Reduzierung bereits zugestimmt, so Ulmer, der jedoch ergänzt: „Eine Endfassung der Verträge liegt noch nicht vor.“ Die Entwürfe werden geprüft.

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