Die VfB-Bilanz: viel erreicht, vieles offen
VfB
Der Fußball-Bundesligist blickt trotz der 0:3-Niederlage im DFB-Pokal-Finale auf eine außergewöhnliche Saison zurück. Doch beim Blick in die Zukunft ergeben sich einige kritische Fragen.
Nur gucken, nicht anfassen: Deniz Undav und der VfB Stuttgart verpassen die Titelverteidigung beim Pokalfinale in Berlin.
(Foto: imago (3)/Sven Simon, Laci Perenyi, DeFodi images)
Berlin - Der Unterschied verdeutlicht sich in nur einer Szene. Michael Olise hat in der 55. Minute den Ball am Fuß. Vor ihm baut sich Ramon Hendriks auf. Der VfB-Verteidiger hat bis zu diesem Moment stark gegen den Flügelstürmer des FC Bayern gespielt. Dann kommt die Finte des Franzosen, danach die Flanke. Mit dem rechten Fuß. Ungewöhnlich – und doch landet der Ball genau bei Harry Kane. Kopfball, 1:0 – der Anfang vom Ende beim DFB-Pokalfinale für die Stuttgarter. Beim Abpfiff im Berliner Olympiastadion heißt es aus VfB-Sicht 0:3 durch zwei weitere Kane-Treffer (80. und 90.+2). „Schlicht Weltklasse“, sagt Trainer Sebastian Hoeneß, dessen Elf in vergleichbaren Situationen ihre Gelegenheiten auslässt.
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