Die Schrecken der letzten Tage

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Zum Begräbnis des auf dem Friedhof in Mühlhausen bestatteten französischen Soldaten äußern sich Leser unserer Zeitung

Geschichte wird nur von den Großen und Mächtigen geschrieben? Dass dem nicht so ist, belegen die Reaktionen von drei Lesern auf unseren Artikel zum Kriegsgrab in Mühlhausen eindrücklich.

Die Schrecken der letzten Tage

Der Zweite Weltkrieg hat auch in den Dörfern Spuren hinterlassen. Nur langsam kehrte nach 1945 so etwas wie Normalität zurück, und veranschaulichen lässt sich dies für Mühlhausen beispielsweise mit der Wiedereinweihung der Kirchenglocken 1950, an die sich der erste Nachkriegsbürgermeister Friedrich Negele gut erinnern konnte.

Mühlacker-Mühlhausen. Der 1895 geborene Friedrich Negele war ein ruhiger Mann. Wie bei so vielen Menschen seiner Generation, die zwei Weltkriege und eine Diktatur erlebten, war seine Biografie geprägt von einschneidenden Erlebnissen, von traumatischen Erfahrungen, auch von Phasen, in denen man seine Meinung besser für sich behielt. Doch als alter Mann ließ er seine Familie an den Ereignissen teilhaben. Unter anderem berichtete er von den letzten Tagen des Zweiten Weltkrieges und vom folgenden Umbruch in seinem Wohnort Mühlhausen.

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