Die Qualität steigt stetig an
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Mühlacker-Grossglattbach. Zehn Teams waren in der Großglattbacher Lichtholzhalle mit jeweils drei Akteuren angetreten und standen sich im Pokalspielmodus gegenüber. In maximal sechs Einzel- und einer Doppelbegegnung wurde bis zum vierten Punktgewinn gespielt. Die Idee zu diesem besonderen Turnier hatte Jugendleiter Volker Langenstein vor einigen Jahren entwickelt. Mit den Vereinsmeisterschaften hatte der TSV Großglattbach bereits einen internen Vergleich in der Nachweihnachtszeit platziert. Doch Langenstein wollte sehen, auf welchem Stand seine Jungs im Vergleich zur Konkurrenz sind und lud der eigenen Spielstärke entsprechend erst Teams aus der Bezirksklasse ein. Mit dem Aufstieg der Großglattbacher Jugend erhöhte sich auch das Niveau der Konkurrenten. So waren in diesem Jahr erstmals vier Bezirksligisten am Start, darunter der TTC Birkenfeld aus dem Schwarzwald. „Wir freuen uns auf die Duelle gegen unsere Freunde, doch natürlich haben auch Spiele gegen Gegner aus anderen Bezirken ihren Reiz.“ Die Birkenfelder hatte Langenstein erst kurzfristig eingeladen: „Der Verantwortliche war gerade unterwegs, als ich ihn auf dem Handy erreicht habe und er hat spontan zugesagt.“ Insgesamt zeigt sich Langenstein mit dem Teilnehmerfeld sehr zufrieden. Viele Teams seien schon seit der ersten Auflage dabei und kämen jedes Jahr gerne wieder. Andere wie der TV Markgröningen heben die Qualität des Turniers weiter an.Nach zwölf Stunden Tischtennis steht der Sieger festNach zwölf Stunden Tischtennis mit insgesamt 153 Matches stand Markgröningen nach einem 4:2-Erfolg im Finale gegen den TSV Ensingen als Sieger fest. Damit setzte sich mit dem Aufstiegsanwärter in die Verbandsklasse der Favorit durch. Doch besonders Ensingen und der SV Illingen hatten dem Sieger das Leben lange schwer gemacht. „Ich hätte im Vorfeld auf einen Sieger aus diesem Trio getippt, mich aber nicht festlegen wollen“, beschreibt Langenstein die Spannung durch die Ausgeglichenheit.
„Es macht Spaß, sich mit Teams aus höheren Spielklassen zu messen“: Jannis Nonnenmann vom TTV Knittlingen nimmt positive Eindrücke mit.
Bereits in der Gruppenphase standen sich der SV Illingen und der Vorjahressieger TSV Ensingen gegenüber. „Direkt nach der Mittagspause sind wir nur schwer ins Spiel gekommen“, ärgert sich der Illinger Laurin Zemmrich über die unnötige Niederlage. So musste sich Zemmrich dem stark aufspielenden Lukas Fritz in fünf Sätzen geschlagen geben, aber seine Kollegen Heiko Scharsich und Robin Pade brachten Illingen in Führung.
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