Die Not vor der eigenen Haustür
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Mobile Jugendarbeit macht auf Wohnungslosigkeit junger Menschen aufmerksam
Kalt, hart, zugig: Der nachgebaute Schlafplatz führt ein drängendes Problem vor Augen. Foto: Becker
Mühlacker. „Da hinlegen? Nein, das mache ich nicht.“ Unter den Passanten, die an diesem Donnerstag um 15 Uhr die karge Lagerstatt an der Drehscheibe begutachten, gibt es keine zwei Meinungen. Die dünne Decke, spartanisch isoliert mit mehreren Lagen Zeitungspapier und von herabfallendem Laub unfreiwillig verziert, kommt bei elf Grad Außentemperatur nicht einmal für einen wenige Sekunden dauernden Liegetest in Frage. Dass es aber auch in Mühlacker Menschen gibt, die weder Wahl zwischen Bett und Couch noch überhaupt eine Unterkunft haben, führt die Aktion der Mobilen Jugendarbeit Mühlacker anschaulich vor Augen.
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