„Die Menschen achten uns sehr“

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James Sutherland blickt mit Stolz auf seine 13 Jahre als Ballettdirektor in Pforzheim zurück

Pforzheim. „Das Ende ist der Anfang“, sagt James Sutherland, der sich kurz vor seinem Abschied als Ballettdirektor am Stadttheater Pforzheim im Podium den Fragen der Presse stellt. Aber das Lächeln dazu wirkt ein bisschen schief. „Etwas überraschend“ war die Personalentscheidung für den 58-jährigen Schotten dann offenbar doch. Einerseits. Andererseits hat er auch Verständnis dafür, dass ein neuer Mann an der Spitze alles anders machen und dem Theater jetzt seine eigene Duftnote geben will. Und ja, wenn man sich über den Zeitraum von 13 Jahren eine Compagnie mit einem typischen Sutherland-Stil aufgebaut hat, dann würde er sich nur ungern sagen lassen, dass jetzt alles anders werden muss – gibt er gern zu.

Ein nachdenklicher Ballettdirektor James Sutherland stellt sich im Podium den Fragen.

Ein nachdenklicher Ballettdirektor James Sutherland stellt sich im Podium den Fragen. Foto: Roth

Was jetzt kommt? James Sutherland weiß nur eines: Im kommenden Jahr wird er „Romeo und Julia“ am Pfalztheater in Kaiserslautern aufführen. Und dann wären da noch verschiedene andere Projekte, in Brasilien etwa. „Vielleicht ist es gar nicht schlecht, frei zu arbeiten“, sinniert er. In Brasilien habe man ihm ein festes Engagement angeboten. „Aber da weiß man nicht, ist das Geld dann da oder findet es doch nicht statt.“ Außerdem „bin ich ein Pforzheimer geworden“, sagt er.

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