Die Koalition spaltet den Sport

VfB

„Da wiehert der Amtsschimmel – und zwar heftig!“ Jürgen Scholz, der Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg, kritisiert die Zuständigkeiten innerhalb der neuen Regierung: Unter anderem ist der Sport nun dem Bauministerium zugeordnet, aber nicht nur.

Stuttgart - Im Sport ist immer auch die Perspektive wichtig. Der nächste Schritt. Der Blick nach vorne. Insofern waren die Top-Funktionäre in Baden-Württemberg nicht unglücklich darüber, dass über die wichtigste Zukunftsfrage noch mit der alten Landesregierung verhandelt wurde – ohne großartig daran denken zu müssen, was sich durch die anstehende Wahl womöglich verändern könnte. Zwei Wochen vor dem Urnengang wurden Fakten geschaffen und der „Solidarpakt Sport V“ unterzeichnet, der den Vereinen und Verbänden neue Spielräume verschafft: Ab 2027 erhöht das Land die jährliche Förderung von rund 105 Millionen Euro auf 121 Millionen Euro, ein Plus von 80 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre. Dazu kommen die Mittel für die Infrastruktur. „Die Vereinbarungen geben uns nicht nur Planungssicherheit“, sagte Jürgen Scholz, der Präsident des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV), nachdem er unterschrieben hatte, „sie sind auch ein eindrückliches Zeichen dafür, wie wertvoll der Sport für das Land ist.“ Mittlerweile sind von Jürgen Scholz allerdings auch andere Töne zu hören – deutlich kritischere.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen