Die Jäger der verlorenen Klänge

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Eine neue CD vermittelt einen Eindruck vom Gesang der Maulbronner Mönche und ihrer Kollegen aus Klöstern im Südwesten

Eine Augustnacht im Kloster. Eine verschworene Gemeinschaft macht sich auf in die Kirche, durchbricht die Stille. Böses ist von den Beteiligten nicht zu befürchten, im Gegenteil: Die Jäger der verlorenen Klänge erwecken die Musik der mittelalterlichen Mönche zu neuem Leben und bannen diese auf CD.

Die Jäger der verlorenen Klänge

Michael Hörrmann (v.li.), Professor Dr. Peter Rückert, Professor Dr. Stefan Morent, Peter Braun und Dr. Anette Sidhu-Ingenhoff präsentieren im Chorgestühl des Klosters die neue CD. Foto: Becker

Maulbronn. Das Ergebnis der nächtlichen Aufnahme ist äußerlich klein und rund wie andere Silberlinge auch. Groß an wissenschaftlicher Bedeutung ist dagegen der Inhalt. Daran lässt Michael Hörrmann, Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg (SSG), bei der Vorstellung der CD „Fragmentum – Auf der Suche nach dem verlorenen Klang“ im Infozentrum des Maulbronner Klosters keinen Zweifel. Ein außergewöhnliches Projekt sei in Kooperation mit dem SWR, dem Hauptstaatsarchiv Stuttgart und dem Leiter des Ensembles Ordo Virtutum, Professor Dr. Stefan Morent, nach jahrelangem Vorlauf zum Abschluss gebracht worden.

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