„Die Grenzen des Machbaren sind erreicht“

Enzkreis

Landrat Bastian Rosenau und Kämmerer Frank Stephan präsentieren ihren Entwurf für den Haushalt 2023. Rosenau klagt angesichts der Aufgabenfülle: „Wir können nicht mehr.“ Kommunen sollen 92,7 Millionen Euro zur Finanzierung des Landkreises beisteuern.

Landrat Bastian Rosenau (li.) und Kämmerer Frank Stephan präsentieren den Etatentwurf für das Jahr 2023. Foto: Goertz

Landrat Bastian Rosenau (li.) und Kämmerer Frank Stephan präsentieren den Etatentwurf für das Jahr 2023. Foto: Goertz

Enzkreis. Einen Rekordhaushalt mit einem Volumen von 338 Millionen Euro haben am Montag Landrat Bastian Rosenau und Kämmerer Frank Stephan dem Kreistag vorgestellt. Das sind zehn Prozent mehr als im Etatentwurf 2022. Vor allem die Transferaufwendungen im Sozialbereich sind massiv gestiegen, von 121 Millionen Euro im Vorjahr auf 142 Millionen Euro. „Ein guter Teil dieser Aufwendungen ist durch Erstattungen gedeckt“, relativierte Stephan, fügte jedoch hinzu: „Leider nicht komplett, was einen Großteil der Probleme im Haushalt ausmacht.“ Unter dem Strich klafft eine 8,2-Millionen-Euro-Lücke im Ergebnishaushalt, wofür neben dem Sozialbereich auch die auf 61,5 Millionen Euro gestiegenen Personalkosten verantwortlich sind.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen