Die Furcht vor dem Stillstand
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„Hinweispapier“ zu Wohnbauflächen sorgt für Aufregung im Planungsausschuss
Mühlacker/Nordschwarzwald. Für eine kontroverse Diskussion um bürokratisches Vorgehen hat gestern im Planungsausschuss des Regionalverbands im Rathaus in Mühlacker eine Vorgabe aus dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur geführt. Im Kern geht es dabei darum, wie viel Wohnbauflächen die Städte und Gemeinden in den nächsten 15 Jahren noch ausweisen dürfen.
Dieses „Hinweispapier“ aus Stuttgart bezieht sich einerseits auf den Rückgang der Belegungsdichte, also weniger Personen in einem Haushalt bei gleichzeitig zunehmendem Flächenbedarf pro Bewohner, und andererseits auf die Prognosen des Statistischen Landesamts zur Bevölkerungsentwicklung. Vor dieser Ausgangslage kam das von dem Grünen Winfried Hermann geführte Ministerium zu dem Schluss, den jährlichen Wohnbauflächenzuwachs von einem halben auf 0,3 Prozent zu reduzieren – also um 40 Prozent.
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