Die Bibel der Waldenser vor der Reformation

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Bretten. Immer wieder bewegten und inspirierten die Texte der Bibel. Sie wurden abgeschrieben, in andere Sprachen übersetzt und schließlich durch die Erfindung des Buchdrucks in einer ganz neuen Dimension verbreitet. Sie waren Grundlage für das religiöse Leben insgesamt, Quelle der Erneuerung und Maßstab für die Kritik am kirchlichen System. Entscheidend war, wer Zugang zu diesen Texten hatte, wer die Bibel übersetzte und interpretierte. Gerade für Gruppen wie die Waldenser, die aus einer Reformbewegung hervorgegangen waren und danach als Ketzer von der Kirche verfolgt wurden, war der Zugang zur Bibel besonders wichtig. Ein Vortrag von Dr. Martin Schneider am Sonntag, 12. März, um 17 Uhr im Melanchthonhaus Bretten konzentriert sich auf die Waldenser deutscher Sprache in den Jahrhunderten vor der Reformation. Der Eintritt zu diesem Vortrag ist frei. Er wird aus Landesmitteln durch die Arbeitsstelle für literarische Museen in Baden-Württemberg gefördert. pm

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