Deutschunterricht will gelernt sein

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Seminar gibt ehrenamtlichen Helfern in der Flüchtlingsarbeit Tipps für ihren Umgang mit Asylsuchenden aus fremden Ländern

Mit dem Zustrom an Flüchtlingen sind verschiedene Herausforderungen verbunden, und das betrifft auch die ehrenamtlichen Helfer. An ihnen liegt es häufig, den Asylsuchenden die notwendigsten Sprachkenntnisse zu vermitteln, und wie das gelingen kann, wird in speziellen Fortbildungen vermittelt.

Referentin Gudrun Aichele (stehend) bereitet in einem Einführungsseminar ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit auf die Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache vor.

Referentin Gudrun Aichele (stehend) bereitet in einem Einführungsseminar ehrenamtliche Helfer in der Flüchtlingsarbeit auf die Vermittlung von Deutsch als Fremdsprache vor. Foto: Bischoff-Krappel

Pforzheim/Enzkreis. Der Bedarf an Unterstützungsangeboten für Migranten ist hoch, und mit der kontinuierlich steigenden Zahl der Flüchtlinge im Enzkreis treten auch die damit verbundenen Probleme offen zutage. Nur wenige der Asylsuchenden beherrschen die deutsche Sprache, und das kann zu einem Gefühl der Isolation und Hilflosigkeit führen. „Sobald diese Menschen beginnen, unsere Sprache zu sprechen und zu verstehen, ist das Fremde nicht mehr ganz so fremd“, weiß Elena Schwegler vom Verein Miteinanderleben. Doch Flüchtlinge, die lediglich eine Aufenthaltsgestattung oder Duldung haben, haben keinen Anspruch auf Integrationskurse, um Deutsch zu lernen. Hier setzen die Hilfsangebote von Ehrenamtlichen im Enzkreis an. „An zehn Standorten im Kreis sind bereits Kursangebote für Flüchtlinge etabliert“, so Schwegler.

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