Der Griff in den Sparstrumpf fällt weniger tief aus

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Die Knittlinger Stadtkämmerin Nadine Pfaffeneder legt für 2015 bessere Zahlen vor als erwartet

Knittlingen (cb). Zwar befinden sich die Knittlinger Finanzen aktuell angesichts eines geplatzten Grundstücksverkaufs (siehe Bericht auf Seite sieben) in einer Schieflage, doch fällt die Bilanz des Vorjahres besser aus als erwartet. Diese Botschaft präsentierte Kämmerin Nadine Pfaffeneder dem Gemeinderat bei der Vorstellung des Rechenschaftsberichts für 2015. Gut eine Million Euro – rund 330000 Euro mehr als geplant – seien vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt geflossen. Und das trotz eines dramatischen Einbruchs bei der Gewerbesteuer. Dieser habe unter anderem durch Minderausgaben im sechsstelligen Bereich bei Personalausgaben und der Unterhaltung städtischer Gebäude kompensiert werden können. Auch von niedrigen Zinsen und Heizölpreisen sowie dem milden Winter habe man profitiert. Ein großes Plus hätten schnelle Verkäufe von Grundstücken im RömerwegII bedeutet. Die Rücklagenentnahme sei mit 674000 Euro weit unter dem Ansatz geblieben. In Jubel brach Nadine Pfaffeneder nicht aus: „Einiges ist nur aufgeschoben. Wir werden Projekte gliedern, Prioritäten setzen und nach Einsparmöglichkeiten suchen müssen.“

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