Der FVL ist gleich dreifach gefordert

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Als Ausrichter und doppelter Titelverteidiger des Hallenstadtpokals wollen die Lienzinger Fußballer am Wochenende abliefern

Jubel in schwarz-gelb: Beim Hallenstadtpokal 2019 sichern sich die Lienzinger ohne Gegentor den ersten Platz und begeistern nicht nur OB Frank Schneider (re.). Schüller

Jubel in schwarz-gelb: Beim Hallenstadtpokal 2019 sichern sich die Lienzinger ohne Gegentor den ersten Platz und begeistern nicht nur OB Frank Schneider (re.). Schüller

(Foto: S. Schüller, Mühlacker Tagblatt)

Mühlacker. Um bei der Mission Titelverteidigung so gut wie möglich vorbereitet zu sein, scheuen die Lienzinger keine Kosten und Mühen. So werden heute Abend sowohl die Aktiven als auch die Alten Herren in der Flehinger Soccer-Arena trainieren. „Die Erwartungen an beide Teams sind groß“, weiß Michael Horntrich, der die erste Mannschaft betreut. Der 40-Jährige will es der Konkurrenz in der Enztalsporthalle ein weiteres Mal zeigen; ob als verkappter Spielmacher auf der Torhüterposition oder als Taktikfuchs auf der Bank. Dementsprechend akribisch hat er sich auf das prestigeträchtige Turnier in der Hallenrunde vorbereitet: „Oft wird die taktische Ausrichtung beim Hallenfußball unterschätzt, aber wenn man mit einem richtigen System spielt, macht das unglaublich viel Sinn.“ Acht Feldspieler wird er für den Stadtpokal nominieren, dazu kommt Robert Jung als Torwart-Kollege. Dass man wie beim Triumph im Vorjahr ohne Gegentor davonkommt, glaubt Horntrich übrigens nicht. Angesichts des kleinen Feldes und den ständig wechselnden Angriffen sei es sehr unwahrscheinlich, das Kunststück zu wiederholen. „Wenn wir am Ende den Pokal holen, ist mir die weiße Weste nicht so wichtig“, betont der leidenschaftliche Spielertrainer. Als größte Konkurrenten sieht er dabei den Gruppengegner Viktoria Enzberg und den Dauerfavoriten Phönix Lomersheim. Was passieren kann, wenn die Viktoria-Jungs ins Rollen kommen, musste Horntrich erst kürzlich beim Brezel-Cup in Wiernsheim erfahren: Im Halbfinale schenkten ihm die furiosen Enzberger vier Tore ein und überzeugten auf ganzer Linie. „Aus diesem Spiel habe ich meine Schlüsse gezogen“, berichtet der FV-Coach, ohne ins Detail zu gehen. Jedenfalls seien die Enzberger in etwa so aufgetreten, wie er sich das zuvor vorgestellt hatte. Mit einem veränderten Kader und der zusätzlichen Motivation als Titelverteidiger sollen die Enzberger am Sonntag bezwungen werden – womöglich erst in der Vorrunde und später im Endspiel.

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