Den „Briefhobel“ sucht er vergebens
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Alfred Schüle 50 Jahre bei der Post
Wiernsheim (pm). Ein nicht alltägliches Dienstjubiläum hat in diesen Tagen Alfred Schüle gefeiert: Seit runden 50 Jahren ist der Wiernsheimer bei der Post beschäftigt. Holger Bartels, Bereichsvorstand Vertrieb Zentrale, überreichte bei einem kleinen Empfang die Urkunde und ein Geschenk.
Alfred Schüle. Foto: p
Die ersten Briefmarken, auf die Alfred Schüle mit dem Hammerstempel zielte, hatten einen Wert von 20 Pfennigen. So viel kostete ein Standardbrief, als der heutige stellvertretende Regionalleiter am 13. April 1964 mit seiner Ausbildung zum Postjungboten im damals noch selbstständigen Postamt Vaihingen begann. „Gleich in den ersten Tagen meiner Ausbildung erhielt ich einen Spezialauftrag: Ich wurde in ein Schreibwarengeschäft geschickt, um einen ,Briefhobel‘ abzuholen“, erzählt er von seinen Anfängen. Schwitzend schleppte er den schweren Karton über einen Kilometer ins Postamt, wo ihn die Kollegen lachend empfingen. Im Karton war ein dicker Packen alte Zeitungen, einen „Briefhobel“ dagegen hat der einstige Auszubildende in seinen ganzen 50 Jahren nie gesehen.
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