Delikate Kostbarkeiten

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Werke von Brahms und Bruckner erklingen in der Frauenkirche

Mühlacker-Lienzingen. Mit zwei Meisterwerken von Komponisten des 19. Jahrhunderts wurde das zweite Konzert des „Musikalischen Sommer“ in der Frauenkirche in Lienzingen bestritten. Man hörte Kammermusik von Johannes Brahms und Anton Bruckner.

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Paul Pesthy ergänzt das Lotus String Quartet bei Bruckners Streichquintett. Foto: Fotomoment

Die Matinee begann mit der Aufführung des dritten Streichquartetts von Johannes Brahms, das der gebürtige Hamburger 1875 in Ziegelhausen bei Heidelberg komponiert hatte. Ein Jahr später erklang das Werk zum ersten Mal, gespielt vom Joachim-Quartett, im Haus von Clara Schumann, im Oktober 1876 wurde das Streichquartett B-Dur opus 67 dann in Berlin öffentlich uraufgeführt. Johannes Brahms machte es sich mit der Komposition von Streichquartetten nicht leicht, und so legte er erst 1873 sein erstes vor, mit der Bemerkung, er habe zuvor schon über 20 Quartette komponiert und sie wieder verworfen. Dennoch gehört sein jetzt in Lienzingen vom Lotus String Quartet (Sachiko Kobayashi und Mathias Neundorf – beide Violine –, Tomoko Yamasaki – Viola -, Chihiro Saito – Violoncello) gespieltes drittes und letztes Streichquartett zu den Meisterwerken romantischer Kammermusik.

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