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Ehepaar Franz feiert das seltene Fest der Eisernen Hochzeit – In Mühlacker eine neue Heimat gefunden
Mühlacker. Als Helene (89) und Nikolaus (88) Franz sich einst in jungen Jahren kennenlernten, arbeiteten sie in den Wäldern Sibiriens. 65 Jahre später feiern die Eheleute in der neuen Heimat in Mühlacker, wo sie sich in der betreuten Wohnanlage beim DRK-Seniorenzentrum nach eigenem Bekunden sehr wohl fühlen, ihre Eiserne Hochzeit.
Bürgermeister Winfried Abicht (li.) zu Besuch bei Helene und Nikolaus FranzFoto: Gonzalez
Helene Franz wurde damals aus der Ukraine, er aus dem Wolga-Gebiet nach Sibirien deportiert. Die beiden Jungverliebten gründeten eine Familie und suchten ihr berufliches Glück in der Landwirtschaft. Nikolaus Franz war Traktorfahrer und hat, wie er erzählt, endlose Kilometer auf den gewaltigen Ackerflächen bearbeitet. „Er war immer so fleißig“, erzählt Ehefrau Helene nicht ohne Stolz auf ihren Mann. „Als wir nach Deutschland kamen, waren wir schon im Rentneralter. Er hat trotzdem noch acht Jahre weitergearbeitet.“
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