Das Ziel lautet 1. Bundesliga

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Mühlacker-Lomersheim. Das Malheur passierte bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals. Die 1899-Frauen waren zu Gast bei der TSG Weinheim, gewannen mit 4:0, verloren jedoch Tabea Rauschenberger, die sich in diesem Spiel am Knöchel verletzte. Mittlerweile ist Hoffenheim zwar aus dem Pokal ausgeschieden, unterlag zwei Runden später im Achtelfinale beim Erstligisten SC Bad Neuenahr mit 1:3. Dafür aber ist Rauschenberger wieder da. „Es war nur ein Knochenödem, nichts Ernstes also“, winkt die 1,64 Meter große Fußballerin ab. Trotzdem ärgert sie sich natürlich, einen Großteil der Hinrunde in der 2. Bundesliga verpasst zu haben. Nach zwei Wochen Verletzungspause sammelte sie zunächst in der Oberliga-Frauschaft Hoffenheims wieder Spielpraxis, schoss dabei zwei Tore und trug dazu bei, dass 1899 Hoffenheim II in der Oberliga Baden-Württemberg hinter dem Karlsruher SC mit nur einem Punkt Rückstand Zweiter ist. „Unsere zweite Mannschaft will in die Regionalliga aufsteigen“, erklärt Rauschenberger. Aber ihr persönliches Ziel ist klar ein anderes: „Ich will einen Stammplatz in der 2. Bundesliga.“

Tabea Rauschenberger aus Lomersheim (in Blau am Ball) spielt in der 2. Fußball-Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim. Foto: Uwe Grün/Kraichgaufoto

Tabea Rauschenberger aus Lomersheim (in Blau am Ball) spielt in der 2. Fußball-Bundesliga bei der TSG 1899 Hoffenheim. Foto: Uwe Grün/Kraichgaufoto

Seit Juli 2007 spielt Tabea Rauschenberger bei der TSG Hoffenheim, zuvor war sie für Phönix Lomersheim und den FV Knittlingen am Ball. Mit dem Hoffenheimer U17-Team feierte sie die Baden-Württembergische Meisterschaft, wurde 2010 mit den TSG-Juniorinnen gar Deutsche Vizemeisterin. Bei der Sportlerwahl des Mühlacker Tagblatt stand sie dadurch ganz oben in der Gunst der Leser: Platz eins in der Kategorie „Bester Nachwuchssportler“. Fünf Einsätze hat Tabea Rauschenberger in der laufenden Zweitliga-Saison absolviert. Insgesamt 317 Minuten stand sie auf dem Platz, wurde davon zweimal ausgewechselt, kam einmal von der Ersatzbank. Meist spielt Rauschenberger, die die Rückennummer 14 trägt, im linken Mittelfeld, aber auch schon rechts in der Abwehrkette war ihre Hilfe gefragt.

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