Das Phantom der Vogelwelt

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Der Kuckuck lässt sich selten sehen.

Enzkreis. „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald ...“ Mit diesem Lied begrüßten früher die Kinder den Frühling. Heute wird das alte Kinderlied in den Schulen kaum noch gesungen, und auch der Kuckuck ruft immer seltener aus den Wäldern rund um Pforzheim, Maulbronn oder Mühlacker. Aber immerhin ruft er noch – und sorgt so dafür, dass man ihn nicht so schnell vergisst.

Das Phantom der Vogelwelt

Hungriges Stiefkind: Ein Teichrohrsänger füttert einen jungen Kuckuck, der das Nest bereits verlassen hat. Foto: Lechner

Weil er ab Mitte April, wenn er aus dem südlichen Afrika zurückkehrt, einige Wochen lang fast im gesamten Enzkreis ständig seinen eigenen Namen ruft, gehört er zu den wenigen Vögeln, die fast jeder kennt. Gesehen haben ihn allerdings nur wenige Menschen. Meist ruft er nämlich aus den dicht belaubten Kronen hoher Bäume. Und sobald seine Paarungszeit vorbei ist, sieht man den Kuckuck ohnehin fast gar nicht mehr. Während andere Vögel nach der Paarungszeit nämlich ihren Nachwuchs versorgen müssen, wird der bekannte Vogel jetzt endgültig zu einem Phantom.

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