Das Leben schreibt am Drehbuch mit
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Gedreht wird derzeit für den Film „Die Reise“ nicht, aber das Projekt wird trotzdem weiter vorangetrieben
Bilder von Dreharbeiten darf es derzeit nicht geben, aber das Equipment kann bestaunt werden. Hier zu sehen sind Kameras und ein kleiner Teil der Beleuchtung.privat
Mühlacker-Lienzingen. Osterferien, Frühling, ein bis in die Haarspitzen motiviertes Team: Unter normalen Voraussetzungen hätten die Kameramänner und Schauspieler, die Techniker und die für Aufbauten und Requisiten Zuständigen in diesen Tagen „volle Kanne“ gearbeitet. Klappen wären gefallen, Szenen unter Dach und Fach gebracht worden, sagt Roland Straub, der Initiator und Kopf des Projekts. Doch „Die Reise“, die am Beispiel einer kleinen Familie die Geschichte des Dorfs Lienzingen beleuchten soll und sich als Film von Bürgern für Bürger versteht, ist wegen der Corona-Pandemie kurz nach dem gemeinsamen Aufbruch ins Stocken geraten. „Das kostet uns bestimmt ein halbes Jahr“, schätzt Roland Straub, der jedoch für das ambitionierte Werk ohnehin Qualität als oberste Prämisse festgesetzt hat – Zeitdruck bestehe nicht. Mindestens 18 Monate waren für die Dreharbeiten veranschlagt worden, die sich zum überwiegenden Teil draußen abspielen werden. „Damit sind wir natürlich sehr witterungs- und jahreszeitenabhängig“, sagt Straub, der Vorsitzender des Bierkeller- und Kulturvereins ist und als ehemaliger Sendeleiter beim Fernsehen das nötige Know-how mitbringt.
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