DRK nutzt Neuregelung: Retter dürfen schneller werden
Enzkreis
„Vorabdelegation“ erlaubt den Notfallsanitätern des DRK-Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis im Ernstfall auch solche Sofortmaßnahmen, die bislang dem Notarzt vorbehalten waren.
DRK-Notfallsanitäter Sven Thieme (li.) hat vom Mediziner Lutz Zöller-Theoharidis per Urkunde bestätigt bekommen, dass er seinen Patienten nun bereits vor dem Eintreffen eines Arztes oder einer Ärztin bestimmte Medikamente verabreichen darf. Foto: Kneis/DRK
Pforzheim/Enzkreis. Eile ist geboten. DRK-Notfallsanitäter Sven Thieme und sein Teampartner werden mit dem Rettungswagen zu einer Patientin alarmiert, die im Bus kollabiert ist. Schnell stellt sich heraus, dass die betagte Dame an Unterzucker leidet. Noch vor einer Woche, heißt es in einer Mitteilung des DRK-Kreisverbands, hätte Sven Thieme in dieser Situation erst warten müssen, bis der Notarzt eintrifft, um der Frau die benötigte Glukose zu injizieren. Dank einer Neuregelung dürfe der Notfallsanitäter das nun eigenverantwortlich tun.
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