DDR-Flüchtling erzählt seine Geschichte

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Mühlacker (pm). In der Veranstaltung „Freiheit um jeden Preis – Eine Stasi-Akte erzählt“ schildert am Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, im Pavillon der Musikschule Gutmann in Mühlacker Manfred Casper seine Lebensgeschichte und belegt seinen Vortrag mit zahlreichen Auszügen aus seiner Stasi-Akte. Organisiert wird der Abend gemeinsam von der Reinhold-Maier-Stiftung, der Volkshochschule Mühlacker und dem DDR-Museum Pforzheim. Ein Grußwort spricht der FDP-Landtagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert.

1951 in der DDR geboren, verließ Casper als 18-Jähriger 1969 seine Reisegruppe am Schwarzen Meer, zog allein durch Bulgarien und wurde bei einem Fluchtversuch an der jugoslawischen Grenze unter dramatischen Umständen festgenommen. Es folgten für den jungen Baumaschinisten die U-Haft in Sofia und Karl-Marx-Stadt sowie eine Zuchthausstrafe in Cottbus. Durch den sogenannten „Häftlingsfreikauf“ kam er in die Bundesrepublik frei, dennoch habe ihm, wie es in einer Mitteilung heißt, die Stasi weiterhin im Nacken gesessen und wegen des Verdachts der Fluchthilfe eine umfangreiche Akte angelegt.

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