Coronavirus fordert weitere Todesopfer
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Das Gesundheitsamt vermag die Auswirkungen der Wiedereröffnung der Geschäfte derzeit noch nicht abzuschätzen
Enzkreis (pm/the). Auch wenn sich bei den Neuinfektionen keine großen Sprünge nach oben ergeben haben, fällt die aktuelle Corona-Bilanz traurig aus. Das Gesundheitsamt vermeldete am Donnerstag den Tod einer 90-jährigen Frau aus Pforzheim sowie einer 83-jährigen Frau aus dem Enzkreis. Beide seien in Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Pforzheim und dem Enzkreis auf insgesamt 22. Als wieder gesund gelten jetzt 401 Menschen.
Vor dem Feiertag hatte sich in der Region eine positive Entwicklung abgezeichnet, und teilweise war die Zahl der Genesenen schneller gewachsen als die Zahl der neu Infizierten. Dies, bestätigte auf Nachfrage das Gesundheitsamt, sei „zumindest ein gutes Zeichen“. Ein wirklicher Trend lasse sich allerdings nur an den landes- und bundesweiten Zahlen ablesen, weil die regionale Datenbasis dafür schlicht zu klein sei. „Eine Zunahme um 20 oder 30 Fälle an einem Tag macht da – statistisch – den ganzen Trend kaputt“, hieß es im Landratsamt.
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