Corona: Ötisheim leert das Sparschwein

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Wirtschaftskrise lässt die Gewerbesteuer-Einnahmen drastisch einbrechen. Bis Ende 2021 muss die schuldenfreie Gemeinde ihre finanziellen Reserven fast komplett aufzehren. Gemeinderat beschäftigt sich erstmals mit den neuen Haushaltszahlen.

Bürgermeister Werner Henle in der neuen Sporthalle: Das größte Einzelvorhaben in der Geschichte der Gemeinde steht kurz vor der Vollendung – doch es warten neue Aufgaben.Archivfoto: Fotomoment

Bürgermeister Werner Henle in der neuen Sporthalle: Das größte Einzelvorhaben in der Geschichte der Gemeinde steht kurz vor der Vollendung – doch es warten neue Aufgaben.Archivfoto: Fotomoment

Ötisheim. Die Verwaltung stimmt die Ötisheimer Bürger auf magere Jahre ein, die der Gemeinde aller Wahrscheinlichkeit nach bevorstehen, sollten die wirtschaftlichen Vorzeichen nicht trügen. „Der Rückgang der Gewerbesteuer ist schon gewaltig“, erklärt Bürgermeister Werner Henle nach der Sitzung des Gemeinderats gegenüber unserer Zeitung. Im Vergleich zum Vorjahr drohten Einbußen von 30 bis 35 Prozent. „Aber überrascht sind wir nicht“, ergänzt Henle unter Verweis auf die pandemiebedingte Wirtschaftskrise. Es stehe sogar zu befürchten, so der Rathauschef, dass weitere Anpassungen nach unten folgten. „Diese Situation wird uns noch die ganzen folgenden Jahre begleiten“, stellt Henle nüchtern fest. „So schnell kommt die Wirtschaft nicht auf die Beine, wie man sich das sich in der Politik wünscht“, meint der Bürgermeister.

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