Corona-Maßnahmen: Katja Mast bezieht Position

Enzkreis

Enzkreis/Pforzheim (pm). Mit einem offenen Brief hat sich die SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Katja Mast an die Bürger gewandt. Aktuelle Infektionszahlen überträfen laut Mast selbst „düstere Prognosen“. Die nun geltenden Maßnahmen seien daher „bitter, aber notwendig“. Die Kapazitäten seien limitiert, und Fachleute warnten vor einem drohenden Personalmangel in Krankenhäusern. „Das ist ein Warnschuss“, so Mast. Eine Überlastung des Gesundheitssystems gelte es zu verhindern, die „wichtigste Antwort darauf sind Kontaktreduzierungen“. Ziel aller Maßnahmen sei, die „dramatische Entwicklung zu bremsen“, wofür das öffentliche Leben eingeschränkt werden müsse. Diesbezüglich bringt Mast ihr Verständnis für Betroffene zum Ausdruck und hebt die „Gastronomie, Veranstaltungsbranche, Kultur oder Hotels“ hervor, die „besonders hart getroffen“ würden. Vizekanzler Olaf Scholz habe ein Maßnahmenpaket vorgestellt, das Härten abfedern solle. Neben dem Eindämmen des Infektionsgeschehens sei es primäres Ziel des Regierungshandelns, „viele Jobs, so viele Existenzen, so viele Einrichtungen wie möglich“ zu erhalten. Mast schließt mit einem Appell an den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig sei eine kritische Debatte über die Maßnahmen „legitim und wichtig“. Deutliche Worte findet sie gegenüber der AfD-Position, dass der „Tod von Menschen in Kauf genommen werden muss“. Katja Mast: „Das wird niemals meine Haltung sein.“

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