Chöre verwöhnen Publikum mit starkem Konzert
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Beim Sommerfest des „Liederkranz“ Ölbronn bieten zehn Ensembles ein rund dreistündiges vielseitiges Programm
Ölbronn-Dürrn. Auch 151 Jahre nach seiner Gründung erfreut sich der Gesangverein „Liederkranz“ Ölbronn ungebrochener Attraktivität. Nicht nur die Besucher schätzen die Güte der Konzerte und Veranstaltungen der Ölbronner Sängerinnen und Sänger; auch befreundete Vereine und Chöre von auswärts kommen gerne nach Ölbronn, um dort beim „Liederkranz“ aufzutreten. Jüngster Beleg dafür war das „Sommerfest 2015“ in der Ölbronner Gemeindehalle, bei dem die Besucher mit einem vielseitigen Konzertprogramm verwöhnt wurden.
Mit selbst gebastelten Sonnen lassen die Rabensingers den Sommer hochleben. Foto: Schott
Zehn Chöre glänzten in ununterbrochener Vortragsfolge drei Stunden lang mit heiteren und besinnlichen Stücken aus ihrem Repertoire. „Welch ein Geschenk ist ein Lied!“ brachte es der Männergesangverein „Sängerbund Bauschlott“ mit Dirigent Bernd Haberstroh auf den Punkt. Der Sängerbund war der erste der auswärtigen Konzertteilnehmer und erfreute auch mit dem unternehmungslustigen Shanty „Volle Fahrt voraus!“ und einem gefühlvollen „Amazing Grace“. Der Männerchor des gastgebenden Liederkranzes unter der Leitung von Esther Rau stellte sich mit „Unterm Kirschbaum“ vor, wo es neben reifen Früchten auch süße Lippen zu kosten gibt. „Viel Freude mit sich bringt die schöne Sommerzeit“ bestätigte auch das um die weiblichen Stimmen zum gemischten Chor erweiterte Ensemble, das ein bewegendes „Ich glaube“ von Udo Jürgens folgen ließ. Mit einem „Best of“ des Ende vergangenen Jahres verstorbenen Ausnahmekünstlers begeisterte der Chor der „Eintracht“ aus Dürrn mit Dirigent Thomas Schild. Mit „Du passt so gut zu mir – wie Zucker zum Kaffee“ führte sich „Conbrio“ aus Gräfenhausen ein. Auch „Hallelujah“ von Leonard Cohen hatte die Gruppe, die ebenfalls von Esther Rau geleitet wird, im Gepäck. Zusammen mit dem Chor „Future“ aus Ölbronn wurde „Fly with me angestimmt“, bevor die jungen Ölbronner sich solo mit „Wake up, Africa!“ und „Can you feel the Love tonight?“ des schwarzen Kontinents von unterschiedlichen Seiten annahmen.
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