Carolina Krafzik läuft erneut zu Gold
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Die Hürdenläuferin aus Öschelbronn hat bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig ihren Titel verteidigt.
Braunschweig/Sindelfingen. Die 400-Meter-Hürdenläuferin Carolina Krafzik aus Niefern-Öschelbronn hat am Wochenende bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig die Goldmedaille in ihrer Disziplin gewonnen – und damit ihren Titel von 2019 erfolgreich verteidigt. Bereits im Halbfinale hatte die 25-Jährige mit einer Zeit von 56,82 Sekunden gezeigt, dass mit ihr zu rechnen sein wird, ehe sie am Tag darauf bei tropischen Temperaturen im Finallauf mit 55,89 Sekunden noch eine Schippe drauflegte und als Erste ins Ziel lief – laut ihres Vereins VfL Sindelfingen die drittbeste Leistung der Karriere, Krafziks persönliche Bestzeit liegt bei 55,64 Sekunden.
Zweite im Finale wurde Djamila Böhm von ART Düsseldorf mit 56,64 Sekunden, als Drittplatzierte schaffte es Carolina Krafziks Mannschaftskameradin Lisa Sophie Hartmann ins Ziel (57,27 Sekunden), mit der sie in einer Gruppe trainiert. „Mein Ziel war es, eine 55er-Zeit zu laufen“, sagte die strahlende Siegerin im ZDF-Interview nach dem Finale, das als Aufzeichnung und nicht live im Fernsehen zu sehen war. Das geschafft zu haben, freue sie insbesondere angesichts der hohen Temperaturen. „Es war schlimmer als in Doha“, zog Krafzik im Rückblick auf die WM im Wüstenstaat Katar im vergangenen Jahr einen Vergleich, denn dort sei die Luft in der Arena wenigsten heruntergekühlt gewesen. „Hier steht die Hitze wirklich voll im Stadion.“
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