Campingfreunde lieben ihr zweites Zuhause
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Hans und Heidi Edele feiern heute ihre goldene Hochzeit
Mühlacker. Heute vor 50 Jahren haben sich Hans und Heidi Edele das Jawort, gegeben, die kirchliche Trauung fand in der St.-Andreas-Kirche statt. Jetzt feiern sie die goldene Hochzeit.
Hans und Heidi Edele verbringen ihre Freizeit gerne auf dem Stromberg-Campingplatz in Knittlingen-Freudenstein. Foto: Filitz
„Ich bin ein echter Dürrmenzer“, erzählt Hans Edele, „in der Andreas-Kirche getauft, konfirmiert und getraut.“ Die Eltern führten früher eine Metzgerei und Gastwirtschaft an der Bahnhofstraße in Mühlacker. Seine Frau stammt aus Untertürkheim. Mehr als 50 Jahre lang waren beide berufstätig und gestalten nun ihren Lebensabend ganz nach ihrem Gusto. „Raus aus dem Alltag und rein ins Wochenende“, heißt es häufig im Sommer. Groß packen müssen sie nicht. Denn die Reise – immer mit dabei: die zwei Kanarienvögel – führt nur wenige Kilometer weit zum Stromberg-Campingplatz in Knittlingen-Freudenstein. Dort haben sie sich in ihrem Wohnwagen mit festem Vorzelt ein häusliches Domizil eingerichtet. Ehefrau Heidi erinnert sich: „Angefangen hat es mit einem Zeltle und drei Tagen Regenwetter. Wenn du mir nichts anderes zu bieten hast, ‚gang i nimmer mit‘, habe ich zu meinem Mann gesagt.“ Ihr Hans war derartige Unbill gewohnt, denn schon seine Eltern sind mit ihm zum Zelten gegangen. Den Fortschritt brachte dann ein eigener Wohnwagen. „Bis runter an die Adria sind wir mit dem Hänger gefahren“, erzählen sie von schönen Erlebnissen. „Aber abgesehen von den 14 Tagen Urlaub im Jahr stand der Wohnwagen nutzlos rum. Bis wir von dem Stromberg-Campingplatz hörten und hier nun unser zweites Zuhause haben.“ Sie nutzen die Annehmlichkeiten des Platzes wie das Schwimmbad zum Beispiel, haben nette Nachbarn, mit denen es sich auch mal bis nachts ein Uhr plaudern lässt, können sich aber auch zurückziehen, gemütlich unterm Sonnenschirm sitzen und den Blick ins weite Grün schweifen lassen. Ihr Standort liegt am Rande des Platzes. „Mein Mann kocht sehr gut, mir bleibt dann nur noch das Aufräumen“, haben sie die häuslichen Pflichten aufgeteilt.
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