CDU will Windkraft vorantreiben
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Enzkreis (pm). In einem weitgehenden Einklang mit jenen Kommunen, die sich nach einem Diskussionsprozess in der Bürgerschaft auf Windkraftstandorte geeinigt haben, soll sich der geplante Teilregionalplan Windkraft des Regionalverbandes Nordschwarzwald bewegen. Dafür spricht sich die CDU-Fraktion in der Regionalverbandsversammlung aus. Der vor Ort erzielte Konsens dürfe durch die Planung regionalbedeutsamer Windkraftstandorte nicht gefährdet werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Fraktion.
Nordschwarzwald sei der einzige Regionalverband ohne Windkraftplanung. Dafür gebe es verschiedene Gründe, wie zunächst ungeklärte Konflikte mit Milan, Auerhahn & Co. Aber jetzt müsse das Verfahren weitergeführt und abgeschlossen werden. „Windkraft ist Teil der Energiewende“, sagt Fraktionsvorsitzender Günter Bächle. Die Standortplanung sei Pflichtaufgabe der Regionalverbände. Ins weitere Verfahren werde man mit 23 Standorten gehen: zwei in Pforzheim, jeweils sieben im Enzkreis sowie in den Kreisen Freudenstadt und Calw. Die CDU-Fraktion rechnet damit, dass noch ausstehende Überprüfungen unter anderem wegen bestehender Schutzgebiete die Zahl etwas schrumpfen lassen. Für richtig halten die Regionalräte, nur Standorte als regionalbedeutsam einzustufen, auf denen drei oder mehr Anlagen errichtet werden können, um die Belastung des Landschaftsbildes durch einzeln stehende Windräder zu vermeiden. Konzentration sei das Gebot der Stunde.
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