Busstreik hat finanzielles Nachspiel

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Mitglieder des Verkehrsverbunds drängen auf Ausgleichszahlungen, weil Einnahmen fehlen

Pforzheim/Mühlacker. Eine Anfrage des Vorsitzenden der CDU-Kreistagsfraktion schlägt Wellen. Günter Bächle hatte vom Landrat des Enzkreises wissen wollen, inwieweit sich der Streik der Pforzheimer Busfahrer auf die anderen Busunternehmen des Verkehrsverbunds Pforzheim/Enzkreis (VPE) auswirkt. Die privaten Betriebe und der Stadtbus Mühlacker müssten für die Streiks bei der Stadtverkehr Pforzheim GmbH&Co. KG die Zeche bezahlen. So fasst Bächle die Antwort des Kreischefs Karl Röckinger zusammen.

Busstreik hat finanzielles Nachspiel

Auch der Stadtbus Mühlacker ist indirekt vom Streik in Pforzheim betroffen. Foto: Kollros

Durch den „Einnahmeaufteilungsvertrag“ seien laut Röckinger alle anderen Verkehrsunternehmen, die im VPE zusammengeschlossen sind, betroffen. Jeder Betrieb partizipiert nach einem Prozentschlüssel von den Fahrgeldeinnahmen, die im VPE-Gebiet zusammenkommen. Aufgrund dieses Verteilungsschlüssels sind die Bilanzen der Betriebe miteinander verknüpft. Durch den Streik fehlt in der Gemeinschaftskasse Geld. Röckinger spricht von einer „Freud- und Leidgemeinschaft“.

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