Bus und Bahn: VCD entwirft Zehn-Punkte-Plan

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Enzkreis (pm). Mit einem Zehn-Punkte-Programm zur Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs im Gebiet des Verkehrsverbundes Pforzheim-Enzkreis (VPE) hat der Verkehrsclub VCD seine Vorschläge für das Bus- und Bahn-Angebot in der Region konkretisiert. „Im Enzkreis hat die Zahl der Kraftfahrzeuge in den letzten 25 Jahren um 40 Prozent zugenommen, gleichzeitig sinken seit Jahren die Fahrgastzahlen bei Bus und Bahn“, begründet VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb, der regelmäßig scharfe Kritik am regionalen Verkehrsverbund übt, seinen Vorstoß.

Die Entwicklung zeige, dass der ÖPNV in der Region eine Neuausrichtung benötige, so Lieb. Hier setze der Zehn-Punkte-Plan seines Verbands an. Unter anderem schlägt der VCD die Einführung eines täglich gleichen Grundfahrplans vor, der in Stoßzeiten verdichtet wird. Außerdem fordert der Verband eine Ergänzung des Fahrplans im östlichen Enzkreis für Berufspendler in den Großraum Stuttgart, die Einführung attraktiver Tageskarten, eine Tarifüberlappung des VVS-Tarifs bis Wiernsheim und Mühlacker und eine Vereinfachung des Übergangs in Richtung Karlsruhe. Weitere Vorschläge beziehen sich auf die Einführung bestimmter Tickets, ein verstärktes Marketing, einen „Umbau des VPE zum Mobilitätsdienstleister“ und eine organisatorische Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Verkehrsverbund zur Nutzung von Synergien.

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