Büste erinnert an Gründer der Firma Geissel
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Unternehmerfamilie würdigt Wilhelm Friedrich Geissel mit einem Bronzeporträt des Künstlers Kurt Tassotti
Mühlacker-Lienzingen. Ihr 100-jähriges Bestehen feiert die Lienzinger Firma Geissel GmbH, Hersteller von Kabelverschraubungen und Präzisionsdrehteilen, in diesem Jahr. Anlässlich des runden Geburtstags hat der Enzberger Künstler Kurt Tassotti im Auftrag der Unternehmensleitung eine Porträtbüste des Betriebsgründers Wilhelm Friedrich Geissel geschaffen.
Künstler Kurt Tassotti (links) und Marc Seidel, Geschäftsführer der Firma Geissel, mit der Büste des Firmengründers Wilhelm Friedrich Geissel. Foto: Fotomoment
Blick zurück in die lange Geschichte des Unternehmens: Am 21. August 1920 gründete der Mechanikermeister Wilhelm Friedrich Geissel (1887 bis 1969) zusammen mit dem Kaufmann Friedrich Münch die Firma Geissel&Münch in Mühlacker, die, wie der Homepage der Firma zu entnehmen ist, zunächst Geflechtstaschen, Zigarettenetuis, Tabakdosen, Silberbesteck und Drehteile produzierte. Fünf Jahre später trennten sich die beiden Partner, und der Betrieb zog innerhalb Mühlackers in die Uhlandstraße um, wo hauptsächlich Messingdrehteile für die Elektrotechnik, Lampen, Heizgeräte und Bügeleisen gefertigt wurden. Später erweiterten nach und nach Feindrehteile und Schrauben sowie Kabelverschraubungen und Zubehörteile die Produktpalette des Unternehmens, das 1930 einen Neubau an der Industriestraße in Mühlacker erstellte und 1960 eine zweite Produktionsstätte in Lienzingen, dem heutigen Firmensitz, baute, wo weitere 20 Jahre später ein großer Neubau entstand.
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