Brückenschlag zwischen Klassik und Beatles
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Beim „Musikalischen Sommer“ in Lienzingen sprengt das Rastrelli Cello Quartett auf raffinierte Weise Genregrenzen
Mühlacker-Lienzingen. Mit dem Rastrelli Cello Quartett gastierte am Sonntag ein alter Bekannter des „Musikalischen Sommers“ in der sehr gut besuchten Lienzinger Frauenkirche. Zurück bei Freunden, begeisterten die vier glänzend aufgelegten Instrumentalisten das Publikum mit einem erlesenen Programm.
Vielseitig und überraschend: das Rastrelli Cello Quartett. Foto: Friedrich
Es waren knapp zwei Stunden Cellokunst auf höchstem Niveau, die die Brücke von der klassischen Musik zur Popliteratur schlug und ganz nebenbei bewiesen hat, warum Musik als universelle Sprache streng genommen keine Grenzen kennen kann: Genau das haben die zahlreichen Besucher in der Frauenkirche erlebt. Es war ein bemerkenswertes Konzert mit einem Quartett, das zu diesem Anlass praktisch an die Grenzen des technisch Möglichen ging und die vielen Zuhörer – das Ensemble, das schon mehrfach in Lienzingen gastierte, bezeichnete sie als „Freunde“ – dabei von Beginn an mit einem außerordentlichen Feingefühl und einem sehr sensiblen Gespür für die dynamischen Feinheiten in seinen Bann zog. Das Programm selbst ist thematisch in zwei Blöcke zu gliedern: Vor der Pause wartete das Rastrelli Cello Quartett mit einigen Perlen der klassischen Literatur auf; im zweiten Teil stand das Programm dann einzig im Zeichen der Beatles, deren Musik den Vergleich mit Brahms, Tschaikowsky oder Grieg nicht scheuen musste.
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