Brandstifterin mit Psycho-Störungen

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31-Jährige hat ein ellenlanges Diagnoseregister – Gutachter sagt vor Schwurgericht aus

Karlsruhe/Pforzheim. Tequila und Bier sind keine guten Ratgeber. Bei der von Emotionen gebeutelten Angeklagten befeuerten sie wirre Ideen. Mit über zwei Promille Alkohol im Blut steckte sie am 1. September 2019 ihre Wohnung in einem Pforzheimer Mehrfamilienhaus an. Gestern sagte der psychiatrische Gutachter vor dem Schwurgericht in Karlsruhe aus.

Lichterloh schlugen die Flammen am Tatabend aus dem Wohnzimmerfenster der 31-Jährigen. Ihre direkte Nachbarin, eine 70-jährige gehbehinderte Seniorin, musste von der Feuerwehr gerettet werden und erlitt eine Rauchgasvergiftung. Alle anderen Mitbewohner kamen mit dem Schrecken davon. Der Sachschaden belief sich auf rund 150000 Euro.

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